Gedanken
Gedanken triefen träge,
erst kaum wahrnehmbar;
dann immer lauter, wie Peitschenschläge,
überfallen sie uns in großer Schar.
Mal steuern viele Gedanken,
das Handeln ist nicht fremdbestimmt,
dann reicht einer und bringt uns ins wanken,
wichtig, dass uns an die Hand jemand nimmt.
Sie kommen und gehen,
mal zuhauf, mal allein,
ich wünscht’ sie blieben manchmal stehen,
und ließen mich einfach nur sein.